Der Hintergrund

Wir alle leben in komplexen ökologischen Systemen. Wir nutzen sie für unsere Existenz, erfreuen uns aber auch an ihrer Vielgestaltigkeit, Schönheit und Eigenart. Zunehmend greift jedoch die Sorge um sich, dass unsere Umwelt, obwohl sehr dynamisch, zugleich auch sehr verletzlich ist. Diese Entwicklung trifft nicht nur die Welt im Großen oder Europa im Kleinen, sie berührt ebenso uns zwischen Elbe und Mulde, in der Dübener Heide. Als Indikatoren (Anzeiger) für Veränderungen werden häufig Insekten beobachtet. 

 

 

Hier kommt insbesondere den bestäubenden Insekten eine große Bedeutung zu. Nicht zuletzt sind es auch vom Menschen genutzte und geförderte Bestäuber von Blütenpflanzen, die als Bioindikatoren dienen können. Unsere bekannte Honigbiene spielt dabei im Rahmen des uralten „Handwerks“ Imkerei eine besondere Rolle. Um bestäubenden Insekten und Honigbienen wieder mehr Aktionsraum innerhalb unserer modernen Heidedörfer zu geben, entschieden sich engagierte Bürger im Naturpark Dübener Heide artenreiche Blühflächen anzulegen. Dass bunte Blumenwiesen zudem noch ein „Blickfang“ sind, folgt der natürlichen Logik, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden.

Übrigens - in ganz Europa nutzen mehrere Regionen diese Strategie und arbeiten im Netzwerk Bees and Biodiversity gemeinsam an Lösungen. 

 


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